RouteConverter für Windows heruntergeladen – Was nun?

Du hast gerade RouteConverter für deinen Windows-PC heruntergeladen – eine hervorragende Wahl für die Planung von Motorradtouren, Wanderungen oder das Konvertieren von GPS-Dateien. Da RouteConverter jedoch ein spezialisiertes Open-Source-Tool ist und kein klassisches „Installationsprogramm“ nutzt, gibt es beim ersten Start ein paar Besonderheiten zu beachten.

Hier ist deine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um direkt loszulegen.

1. Die Browser-Sicherheitswarnung überwinden

Wie in deinem Browser-Download-Fenster zu sehen ist, zeigt Windows oder Microsoft Edge oft eine Warnung an, dass die Datei „häufig nicht heruntergeladen wird“. Das ist ein standardmäßiger Schutzmechanismus für Programme, die nicht von großen Konzernen digital signiert sind.

So schaltest du die Datei frei:

  • Drei Punkte anklicken: Klicke in der Download-Leiste auf die drei Punkte () für „Weitere Aktionen“.
  • Beibehalten: Wähle im erscheinenden Menü die Option „Beibehalten“.
  • Trotzdem beibehalten: Oft öffnet sich ein kleiner Dialog. Klicke dort auf „Mehr anzeigen“ und anschließend auf „Trotzdem beibehalten“. Erst jetzt wird die Datei endgültig auf deinem PC gespeichert.

2. „Installation“ (Kein Setup nötig!)

RouteConverter ist eine sogenannte portable Software. Das bedeutet, die Datei, die du gerade heruntergeladen hast (z. B. RouteConverterWindowsBundle.exe), ist bereits das fertige Programm. Es gibt kein langes Installationsmenü, das deine Windows-Registrierung belastet.

  • Verschieben: Wir empfehlen, die Datei aus dem „Downloads“-Ordner in einen festen Ordner zu verschieben, zum Beispiel nach C:\Programme\RouteConverter.
  • Verknüpfung: Klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei und wähle „An Start anheften“ oder „An Taskleiste anheften“, damit du das Programm in Zukunft mit einem Klick öffnen kannst.

3. Die Windows SmartScreen-Meldung

Beim allerersten Doppelklick auf die Datei erscheint unter Windows 10 oder 11 oft ein blauer Kasten mit der Meldung: „Der Computer wurde durch Windows geschützt“.

Keine Sorge, das ist normal bei Open-Source-Software:

  1. Klicke auf den Link „Weitere Informationen“.
  2. Klicke danach auf die Schaltfläche „Trotzdem ausführen“. RouteConverter startet nun und wird diese Meldung in Zukunft nicht mehr anzeigen.

4. Die Java-Umgebung prüfen

RouteConverter basiert auf Java.

  • Bundle-Version: Wenn du die „Bundle“-Version heruntergeladen hast (wie im Bild zu sehen: RouteConverterWindowsBundle.exe), ist Java bereits integriert. Du musst nichts weiter tun.
  • Standard-Version: Solltest du die kleinere Version ohne Bundle nutzen und das Programm startet nicht, musst du eine aktuelle Java-Laufzeitumgebung (JRE) installieren (wir empfehlen Java 17 oder neuer).

5. Deine erste Konvertierung

Sobald das Programm geöffnet ist, ist die Bedienung kinderleicht:

  • Drag & Drop: Ziehe eine GPS-Datei (z. B. .gpx, .kml oder .itn) einfach mit der Maus in das RouteConverter-Fenster.
  • Bearbeiten: Du siehst die Route sofort auf der Karte. Du kannst Punkte verschieben oder in der Liste rechts bearbeiten.
  • Speichern: Gehe auf Datei > Speichern unter... und wähle das Format aus, das dein Navigationsgerät benötigt (z. B. TomTom, Garmin oder Google Earth).

Viel Spaß beim Planen deiner nächsten Tour! Bei Fragen hilft dir unsere Community im Forum gerne weiter.

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